Unter dem Ausdruck „personalisierte Unit-dose-Versorgung“ versteht man die patientenindividuelle Verpackung und Kennzeichnung von Arzneimitteln und die anschließende Verabreichung mit erneutem Abgleich der Medikation mit der Verordnungssoftware. Die Automatisierung dieser Prozesse hält seit einigen Jahren Einzug in Krankenhäusern und Apotheken, da sie zu einer erheblichen Zeitersparnis führt und wesentliche qualitative wie auch ökonomische Vorteile mit sich bringt.
Der Prozess der personalisierten Unit-dose-Versorgung beginnt mit der computerunterstützten Arzneimittelverordnung mithilfe einer Verordnungssoftware. Die hier hinterlegten Daten werden an eine vollautomatische Anlage, das sogenannte Unit-Dose-System, weitergeleitet, das die Medikation für jeden Patienten individuell zusammenstellt. In der Verabreichungsphase wird die Medikation nochmals durch Abscannen eines Barcodes am Arzneimittel sowie am Identifikationsarmband des Patienten abgeglichen, um Medikationsfehler zu vermeiden und die verabreichte Medikation mit Datum und Uhrzeit zu speichern.
Zur Unit-Dose-Versorgung in Krankenhäusern und Zentralapotheken hat die Firma SINTECO das Unit-Dose-System ATHENA entwickelt, ein vollautomatisches System zur Kommissionierung und Distribution von Arzneimitteln nach dem Unit-Dose-Prinzip. ATHENA vereint SINTECO‘s langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der automatisierten Arzneimittelversorgung mit innovativen Technologien, die sowohl Flexibilität als auch ein hohes Maß an Zuverlässigkeit garantieren. Aufgrund seiner modularen Bauweise lässt sich das Unit-Dose-System individuell an die Anforderungen jedes Krankenhauses und jeder Apotheke anpassen.